Kirkjubøur


Kirkjubøur ist eine kleine Gemeinde in der Nähe der färöischen Hauptstadt Tórshavn an der Südwestküste Streymoys. Direkt davor befindet sich die Insel Kirkjubøhólmur.
Sie gehört zu den elf Holmen der Färöer. Der Holm hatte bis zum 17. Jahrhundert eine Verbindung zum Festland, diese wurde jedoch durch eine Sturmflut fortgespült.

Von Kirkjubøur aus kann man bei guter Sicht einen unvergesslichen Blick auf die Inseln Koltur und Hestur genießen.

Direkt hinter Kirkjubøur erhebt sich der südlichste Berg von Streymoy mit seinen beiden Gipfeln, dem 306 Meter hohen Kirkjubøkambur mit Sverres Höhle (Sverrihola).

Es gibt viele Wanderwege in der Region rundum Kirkjubøur, einer führt direkt in die Hauptstadt Thòrhavn. Das Umland ist nicht als zu steil und man kann sehr gut eine Wanderung vornehmen, es besteht aber auch die Möglichkeit diverse Wanderwege mit dem Fahrrad zu bezwingen, wenn man dieses möchte.


Es war am 24.062019 sehr windig, auf dem Video bekommt einen schönen Einblick in die kleine Gemeinde Kirkjubøur. Wir waren auch in der Kirkjubømúrurin, zu Deutsch Mauer. Es handelt sich bei der Ruine um den Magnusdoms. Es ist unklar, ob der Magnusdom überhaupt jemals vollendet und geweiht wurde. Die Überlieferung besagt, dass der Bau im Jahr 1300 unter Bischof Erlendur begonnen wurde.
Durch die Pest konnte der Dom aber nicht vollendet werden.
Bei der hochgotische Domruine gibt es kein Dach und keine Fenster. Ein Kirchturm lässt sich nur durch Ansätze erkennen. Der Magnusdom wurde landestypisch aus Basalt gebaut.
Der Dom gehört zu den sieben färöischen Wundern.



Kirkjubøur Sehenwürdigkeiten:

  • Die Ruine der Magnuskathedrale von ca. 1300
  • Die Olavskirche (Ólavskirkjan) aus dem 13. Jahrhundert
  • Der Königshof von Kirkjubøur, es ist der älteste Hof auf den Färöer und stammt aus der Wikingerzeit
  • Das Kirchengebäude Líkhús, es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ab dem 7. Jahrhundert siedelten an diesem Ort irische Mönche


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